Das Judentum ist eine der fünf großen Weltreligionen. Es entstand etwa 2000 Jahre vor Christus und weltweit gehören über 14 Millionen Menschen dem Judentum an. Unter den Weltreligionen, die nur einen Gott verehren (das sind die sogenannten monotheistischen Religionen), ist das Judentum die älteste. Aus ihm haben sich das Christentum und der Islam entwickelt. In den Erzählungen der Thora beginnt die Jüdische Geschichte des Volkes Israel mit dem Bund, den Gott mit Abraham schließt. Die jüdische Tradition sieht Abraham als den Begründer des Monotheismus, des Glaubens an einen einzigen, unsichtbaren Gott. Diesen Glauben setzt Gott mit Abrahams Sohn Isaak und dessen Sohn Jakob fort. Jakob hatte 12 Söhne die nach Ägypten verschleppt und dort versklavt wurden. Aus der Gefangenschaft werden sie von Moses angeführt der am Berg Sinai die schriftliche und mündliche Tora offenbart. Im 1. Jahrhundert nach Christus zerstreuten sich die Juden als und siedeln zu einem großen Teil innerhalb des Römischen Reiches. Die übrigen Anhänger des Judentums verteilten sich im Hochmittelalter auch in andere Teile Europas.
Ein Beitrag von Maja