Unterschiedliche Gründe führen bei Jugendlichen zu Alkohol- und Drogenkonsum. Bei einigen ist es zum Beispiel Neugier und Experimentierdrang, bei anderen der soziale Druck und Stress. Manche wollen vielleicht auch einfach ihre Sorgen vergessen oder Problemen aus dem Alltag, der Schule oder Ausbildung aus dem Weg gehen. Dabei denken viele aber nicht an die Folgen, die so etwas haben kann.
Laut Buten und Binnen hat sich der Alkohol- und Drogenkonsum seit Corona nicht erhöht. Die aktuellen Studienergebnisse der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA zeigen, dass zurzeit 8,7 Prozent der 12 bis 17 jährigen Jugendlichen regelmäßig (mind. einmal pro Woche) Alkohol konsumieren. Dieser wert ist im Vergleich zu dem Jahr 2004, wo es 21,2 Prozent waren, deutlich gesunken. Auch bei jungen Erwachsenen die sich im alter zwischen 18 und 25 Jahren befinden ist der Anteil, der Personen die regelmäßig Alkohol trinkt, gesunken. Dieser lag im Jahr 2004 bei 43,6 Prozent und nun liegt er aktuell bei 32,0 Prozent. Die Anzahl der Raucher ist ebenfalls gesunken. Jedoch hätte der Konsum von Cannabis der 18 bis 25 jährigen zugenommen. So gaben im Jahr 2012 34,8 Prozent der Befragten an, dass sie schon einmal Cannabis konsumiert hätten. Während es im Jahr 2021 50,8 Prozent der Befragten seien.
Für die Familien und Eltern ist es oft schwierig Alkohol- und Drogenkonsum bei ihren Kindern zu bemerken, da die Kinder versuchen dieses zu verbergen, wie Neurologen und Psychiater im Netz berichten. Oft treten dabei verschiedene Anzeichen und Probleme bei den Jugendlichen auf, wie z.B Konzentrationsprobleme, nachlassende Leistung in der Schule, verändertes bzw. verschlossenes Verhalten, Probleme mit sozialem Umgang, Streitigkeiten in der Familie und Aggressivität. Laut Neurologen und Psychiater im Netz, könnten diese Warnzeichen aber auch andere Ursachen haben, deshalb sollten Eltern es im Auge behalten, aber nicht selbst eine Diagnose stellen, dass sollte am besten durch einen Facharzt erfolgen.
Wenn Jugendliche Alkohol- und Drogen konsumieren, weil sie sich nicht mit der Wirklichkeit auseinander setzen wollen, werden sie laut Neurologen und Psychiatern im Netz, den Anforderungen und Schwierigkeiten des Lebens nicht richtig gewachsen sein. Der regelmäßige oder übermächtige Konsum von Alkohol und Drogen erschwert die Entwicklung der Jugendlichen und wirkt sich auf alle Organe aus sowie das Nervensystem aus. Der Cannabiskonsum bei Jugendlichen könne zur Entwicklung von psychischen Erkrankungen beitragen.
Von Victoria und Svenja