WP2 – Was ist dabei?

WP2 – Was ist dabei?


WP2 (Wahlpflichtfach 2) sind unterschiedliche Kurse, die ab dem 8. Jahrgang zur Verfügung gestellt werden. Ende der siebten Klasse werden diese verschiedenen Kurse knapp vorgestellt, welche man dann für die achte Klasse wählen kann. Es gibt bestimmte Kurse, die jedes Jahr zur Auswahl stehen und Kurse, die es nur jedes zweite Jahr gibt. Wir haben die verschiedenen Lehrer*innen und Schüler*innen der Kurse in unserem Jahrgang befragt und einen kleinen Einblick zu jedem Kurs verfasst.



Schüler*innen Experimentieren

In dem Kurs Schüler*innen Experimentieren erfinden und gestalten Schüler*innen eigene Projekte und Experimente. Sie suchen sich eigene Themen und erforschen diese, indem sie recherchieren und dazu experimentieren. Daraus entsteht dann ein Projekt, welches man alleine oder in Gruppen entwickelt. Einmal im Jahr können dann, von dem Lehrer vorher ausgewählte Projekte, an Wettbewerben teilnehmen. Dort werden die Projekte Professoren vorgestellt. Dabei kann man auch etwas gewinnen. Die Experimente können mit Materialien der Schule oder von Zuhause gebaut werden. Am Ende muss jedoch auch eine Dokumentation geschrieben werden. Die meisten Schüler*innen haben den Kurs gewählt, weil er interessant klang, man experimentieren und frei arbeiten kann. Projekte wie z.B. Kleber aus natürlichen Stoffen, welcher nicht giftig ist, Bioplastik und Alkohol hat der Kurs schon entwickelt. Die meisten würden den Kurs wieder wählen.


Pro: freies arbeiten und kreativ sein, man schreibt keine Tests, man kann etwas gewinnen, in Gruppen arbeiten, bei der Projektarbeit sind wenig Grenzen gesetzt


Kontra: viel schreiben, aufwendig, lange nachdenken und recherchieren über ein Thema, manchmal sind die benötigten Materialien nicht vorhanden




Unsere Erde

In dem Kurs „Unsere Erde“ geht es um die Erde, ihre Atmosphäre, das Klima, unsere Planeten und unseren Lebensraum. Man arbeitet oft mit Bildern und in Gruppen. Zudem wird viel gemalt. Arbeitsblätter und Texte gibt es selten. Der Kurs ist interessant und man lernt z.B. etwas über die verschiedenen Sphären. Zudem ist der Schwierigkeitsgrad, laut den befragten Schüler*innen, nicht so hoch. Ausflüge wurden bis jetzt noch keine gemacht. Man sollte den Kurs wählen, wenn man gerne kreativ und im Team arbeitet, und wenn einem unsere Welt interessiert.


Pro: man malt und arbeitet kreativ, viele Bilder und wenig Texte, nicht so schwere Aufgaben, Gruppenarbeit


Kontra: Lernplakate erstellen mit vielen Infos, es werden Arbeiten geschrieben











Pädagogik

In diesem Infotext stellen wir den Kurs Pädagogik vor,

welcher nicht jedes Jahr dabei ist.

Interviewt haben wir dafür: Alissa Depero, Lia Gaßmann, Emily Prößler, Linus Dorkowski, Anton Gödeker, Luka Schöttler aus dem 8.Jahrgang.

Sie finden den Kurs gut wegen den Mitmenschen, der Lehrerin und den verschiedenen Aufgaben, bei denen man überlegen muss und lachen kann.

Man lernt viel über die Lebensentwicklung und das zusammenarbeiten.

Gewählt haben sie den Kurs, weil man viel über menschliches Verhalten lernt.

Statt Arbeiten können auch Projekte in dem Kurs gemacht werden.

Wie zum Beispiel das Montessori Projekt, welches die Schüler*innen fleißig bearbeitet haben. Dabei haben die Schüler ein Geruchsmemorie, ein Puzzle, einen Fühlwürfel, eine Entdeckungskiste und ein Sortierspiel selber hergestellt.


Gefragt haben wir auch, ob sie, wenn sie den Kurs wechseln könnten, dies auch tun würden. Die meisten Schüler*innen würden nicht aus dem Kurs austreten,

da sie mit ihrer Entscheidung zufrieden sind.

In Pädagogik beschäftigt man sich mit der Erziehung, Bildung und Förderung von Menschen aller Altersgruppen. Dabei geht es um die Grundlagen von Lehr- und Lernprozessen.

Projekte in der Pädagogik bearbeitet oder bastelt man, um die Gedanken, Ideen und Kompetenzen zu unterstützen und diese in die Projekte mit einzubringen.


Pro: im Unterricht entsteht Kreativität, der Kurs ist abwechslungsreich


Kontra: viel lesen, es geht lau den Schüler*innen häufig um die gleichen Themen




Werken

In diesem Infotext stellen wir den Kurs Werken vor. Dafür haben wir eine Schülerin aus dem 8. Jahrgang Interviewt.

Sie findet den Kurs gut, da er sehr entspannt ist und viel Spaß macht. Er ist kreativ, da viel gebaut und zielstrebig an Projekten gearbeitet wird. Es wird geschliffen und mit Holz gearbeitet. Sie würde ihn weiterempfehlen, da man statt Arbeiten schreiben an Projekten arbeitet. Bei den sogenannten Ersatzleistungen werden die Arbeitsphasen und das Endprojekt bewertet. Gebaut haben sie schon eine kleine Schatzkiste.

Die Schülerin würde den Kurs nicht wechseln, da sie den Kurs kreativ und abwechslungsreich findet, denn sie arbeiten an unterschiedlichen Projekten. Werken fördert die naturwissenschaftlichen Grundkenntnisse und die motorischen Fähigkeiten der Schüler*innen. Dazu hat Werken eine positive Auswirkung auf das Selbstbewusstsein und fördert die Verantwortung des eigenen Handels.


Pro: Projekte statt Arbeiten, man kann sich unterhalten und arbeitet nicht im Schweigen, es macht Spaß


Kontra: man kann sich verletzten, man soll immer konzentriert arbeiten




Schülerzeitung

In diesem Kurs schreibt man Berichte über viele verschiedene Dinge. Diese werden dann irgendwann zu einer Schülerzeitung. Die Artikel werden dann entweder online auf der Website Rockwinkler Spickzettel veröffentlicht oder manchmal auch in Papierform als richtige Zeitung gedruckt. In Schülerzeitung lernt man wie verschiedene Textsorten, z.B. der Bericht oder die Meldung, aufgebaut sind und was das Wichtigste an ihnen ist. Einmal kam ein Zeitungsredakteur/Reporter vorbei und hat den Schüler*innen erklärt, was in dem Beruf wichtig ist oder was getan werden muss. In dem Kurs schauen sich die Schüler*innen auch oft Erklärvideos an, um zu lernen wie man die verschiedenen Textsorten schreibt.


Pro: man kann sich das Thema selber aussuchen und lernt viel, es gibt fast nur Gruppenarbeiten, wo man sich die Gruppe selber aussuchen kann, man schreibt keine bis wenig Tests


Kontra: man muss viel schreiben, lesen und recherchieren, man muss gut in Grammatik sein





Astronomie

Der WP2 Kurs Astronomie aus diesem Jahrgang wird geleitet von Herrn Meyer. Er hat erzählt, dass die Schüler*innen in dem Kurs oft ins Planetarium gehen. Im letzten Schuljahr waren es genau fünf Tage, an denen sie dort waren. In Jahrgang neun und zehn wird es jedoch etwas weniger. Im Planetarium wird das, was sie im Unterricht gemacht haben noch einmal genauer angeschaut. Die Schüler*innen machen dort viel mit Sternbildern und dem Mond. Der 8. Jahrgang hat z.B. viel mit und über den Mond gearbeitet. Außerdem hat jede/r Schüler*in einen Vortrag über ein Sternbild im Planetarium gehalten. Vor den Ferien wird, auch im Planetarium, manchmal etwas gechillt.


Pro: es wird viel außerhalb der Schule gearbeitet (viele Ausflüge auch während der Schulzeit)


Kontra: man muss viel lernen (auch Zuhause)


von Amelie Kuhlmann, Jouline Pankratz, Nele Hachmann, Ava Gaßmann, Delina Parvizimilani, Chiara Beneke, Linn Widhalm, Hilke Hummrich

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