Die meisten Tierheime sind aus verschiedenen Gründen überfüllt und das wird sich wahrscheinlich in der nächsten Zeit auch nicht ändern. Aber woran liegt das eigentlich, dass die Tierheime überfüllt sind?
Am Anfang der Corona-Pandemie waren die Tierheime fast komplett leer, da viele Personen sich mit Beginn des ersten Lockdowns ein Tier aus den Tierheimen geholt haben. Dann haben sie aber gemerkt, dass sie keine Zeit dafür haben und haben es wieder zurückgegeben.
Ein anderer Grund war auch, dass als sich die Pandemie wieder etwas beruhigt hatte, sie lieber in den Urlaub gefahren sind, anstatt sich um ein Tier zu kümmern. Also haben sie die Tiere auch wieder ins Tierheim gegeben, wenn sie niemanden hatten der auf sie aufpasst. Manche haben die Tiere dann einfach auf die Straße gesetzt. Der Hamburger Tierschutzverein hat allein im Juni 2021 101 Hunde in Wäldern, auf Raststätten und auch auf der Straße gefunden, diese Tiere wurden dann auch auf die Tierheime aufgeteilt. Es wurden auch viele Welpen und andere Tiere in Tierheimen abgegeben, die im Internet gekauft wurden.
Es gibt auch Fälle, wo die Tierbesitzer sich Geschichten ausdenken, nur um ihre Tiere abzugeben, wie der Hamburger Tierschutzverein berichtet. Aber auch der derzeitige Krieg in der Ukraine ist an dieser Situation mit schuld.
Denn manche Menschen aus der Ukraine, die nach Deutschland kommen, bringen auch ihre Haustiere mit, aber die sind in den meisten Flüchtlingslagern nicht erlaubt und die Tiere kommen ins Tierheim. Genau wegen solchen Sachen sind die meisten Tierheime überfüllt. Sie wissen nicht, wo sie mit den Tieren hin sollen. Laut Informationen der Saarbrücker Zeitung drohen auch Schließungen, weil es den Tierheimen an Geld und Personal mangelt.
von Svenja und Victoria