Keine Solaranlagen für unsere Schule

Heute
ist
ein leicht bedeckter Tag im November,
keine guten Bedingungen zum Solarenergiegewinn.

Bei
guten Bedingungen kann eigentlich über das Dach, Energie gewonnen
werden. Die Betonung liegt auf ,,eigentlich“. Denn bis jetzt haben
wir noch kein bisschen Strom produzieren können.

Doch
woran liegt es, dass wir mit der Schule nicht öko
logisch
werden
können.

Aus
diese
m Grund
haben wir eine Verabredung mit Herrn Schardt, einem Lehrer unser
er
Schule
, der sich mit dem Thema Solaranlagen
schon seit langem befasst.

 

Die
Oberschule Rockwinkel hat flächenmäßig ein großes Dach, ein
perfektes Grundgerüst, um dort mit Solaranlagen zu arbeiten. Das
Dach hätte eine Leistung von 230 Kilowatt Peak. Genügend für
unsere Schule, um sich im Sommer selber und darüber hinaus andere
noch zu versorgen. Innerhalb eines Jahres würde unsere gesamte
Schule 200.000 Kilowatt-Stunden Strom erzeugen. Der Stromverbrauch
liegt aber nur bei 144.000 Kilowatt-Stunden. Das würde bedeuten,
dass wir 56.000 Kilowattstunden Strom übrig hätten. Ein Speicher
könnte einen Teil des nicht benötigten Stroms speichern und für
den Herbst und den Winter bewahren.

 

Kosten
für eine Anlage

 

Die
Kosten für solch eine Anlage liegen bei rund 200.000 Euro. Hierfür
bräuchte man eine Baufirma. Ab einem Wert von 135.000 Kilowatt Peak
bräuchte die Anlage eine Zertifizierung.
Diese Zertifizierung kostet 15.000 Euro. Und dort liegt das Problem:
Die Ingenieure, die solche Anlagen zertifizieren, haben kaum Zeit, da
alle ihre Anlagen genehmigen lassen wollen und es weniger Ingenieure
gibt als benötigt. Vor ein paar Jahren war es noch ohne
Zusatzgenehmigung möglich eine Anlage laufen zulassen mit mehr als
135.000 Kilowatt Peak. Im vergangen Jahr hat unser ehemaliger
Wirtschaftsminister Peter Altmaier dies aber geändert. Nun braucht
jede Anlage, die über einen höheren Wert als 135.000 Kilowatt Peak
verfügt eine spezielle Genehmigung. Durch die bundesweiten Hürden
könnte es zu einem systematischen Abraten von Solaranlagen kommen.

 

Warum
können wir den überflüssigen Strom nicht verkaufen ?

 

Wenn
eine Anlage mehr Strom herstellt als benötigt, dann wäre es
sinnvoll, dass man entweder den Strom speichert oder weiterverkauft.
Ein Gesetz verhindert dies aber. Wenn man den Strom weiterverkaufen
möchte, müsste man sehr hohe Steuern auf den Strom zahlen. Nun kann
man nur abwarten, ob die Gesetzeslage irgendwann zulässt,
Solaranlagen nicht sündhaft teuer zu bauen.

 

Ein
Feature von Lukas und Mio der Oberschule Rockwinkel.

 

Bild: pexels, Kindel Media

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